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Das Wohnheim in Bildern

Die Neuzeit:

Folgende Bilder habe ich an einem sonnigen Samstagmorgen gemacht. Das Wetter war verführerisch schön und da habe ich mir gedacht, es ist Zeit neue Portraitbilder für unser Wohnheim zu machen damit die Besucher das HeimD mit richtigen Farben sehen können.   [ Majid 10.Mai.08 ]

                                       


Diese Bilder haben Marvin und ich an einem Januarnachmittag (deshalb wirkt alles vielleicht ein bißchen trist und kafkaesk) mit einer geliehenen Digitalkamera (deshalb die Unschärfe) gemacht, zehn Minuten, bevor er sie wieder zurückgeben mußte (deshalb die hastige Auswahl der Motive, wir sind einfach knipsend die Treppe runtergelaufen).

Kapitel 1: Das Wohnheim von außen

Man sieht, das Wohnheim liegt idyllisch am Waldrand (zur anderen Seite liegt der Philosophenturm, eine 60er-Jahre-Massivbetonscheußlichkeit, die wir natürlich nicht mitphotographiert haben). Unter dem Mansardendach aus Blech, aufgesetzt 1992 (der Rest stammt von 1959) liegen die Luxusappartments (Das Penthouse, sozusagen). Der Verbindungstrakt beherbergt den Lesesaal und die Heimbar.

Kapitel 2: Zwischenbau und Treppenhaus

Einen Aufzug gibt es nicht. Das ist fatal, weniger, weil das Treppensteigen anstrengend ist, sondern weil man im Treppenhaus auf jeder Etage irgendjemanden trifft (die Küchentüren stehen eigentlich immer offen) und man so nie pünktlich zu irgendwas kommt. Im Zwischentrakt gibt es Tische mit Zeitschriften und Tagespresse (angekettet!), sowie einen Tisch, an dem seit zwei Jahren die gleiche Lerngruppe sitzt. Im Lesesaal stehen auch die Telephonzellen, in denen man sich von außen anrufen lassen kann, daneben die Tafel für Anrufe, bei denen ein Vorbeikommender Anrufbeantworter gespielt hat. Seit Frühjahr '96 steht dort auch ein Terminal, mit dem man e-mailen kann. Auf dem dritten Bild sieht man die Briefkästen, davor die Treppe, die zur Heimbar führt. Sie ist mit einem Netz versperrt, seitdem nacheinander ein Videorekorder, ein Ledersofa, unzählige bunte Glühbirnen etc verschwunden sind.

Kapitel 3: Der 23er Flur

Nur so der Anschauung halber ein paar Bilder vom 23er Flur (die anderen 7 unteren Flure sehen ähnlich aus). Die Küche ist unnatürlich leer, denn der Bewohner, der gerade am essen war, wollte nicht photographiert werden. Besonders abends ist eigentlich immer etwas los, so daß man nie alleine essen muß. Die Küchen werden (zum Glück!) regelmäßig von den Putzfrauen gereinigt. An den Kühlschränken hängen regelmäßig Zettel wie 'wer hat meine Milch geklaut' oder 'wem gehört das Toastbrot von 1973'. Rechts der Gang, ziemlich breit und mit einem Balkon an jedem Ende. Darunter die sanitären Einrichtungen: Die Kacheln erinnern das Bad, auf das Oma so stolz war, sie erfüllen aber ihren Zweck.

Kapitel 4: Der 25er Flur

Der 25er Flur ist 1992 aufgesetzt worden, deshalb ist dort alles ganz neu und chic, jedes Zimmer hat Herd und Dusche, statt Küche gibt es einen Aufenthaltsraum. Natürlich sind dafür die Mieten teurer als in den unteren Fluren, und leider sind die Wände aus Pappkarton.

Kapitel 5: Die Zimmer

Mit etwas Verhandlungsgeschick haben wir eine Bewohnerin überreden können, uns in ihrem Zimmer Photos machen zu lassen (rechts). Leider war das Zimmer insofern nicht repräsentativ, als es aufgeräumt war. (Der Vorhangstoff ist auch nicht original). Man sieht nicht soviel, weil das Weitwinkelobjektiv der Kamera nicht weitwinklig genug war, um die 3 mal 3 Meter einzufangen. Auch durchs Fenster von Tobias sieht man ja nicht gerade viel.. Als Beispiel für die oberen Zimmer habe ich mein eigenes zur Verfügung gestellt, aus Gründen der Diskretion habe ich aber den Blitz nicht eingeschaltet.

Nils Neumann, Januar 1998


Ja, wir sind im 2007 und die oben stehende Bilder sind von 1998. Es ist vielleicht Zeit ein paar neue Fotos hier reinzustellen. Unter diese Adresse habe ich ein Bild von einem Kamera mit einem weitwinkligem Weitwineklobjektiv gefunden, das ein WohnheimD Zimmer deutlicher darstellt.


Majid, April 2007

Kapitel 6: Die Satellitenbilder

Hier sind ein paar hochqualitative Satellitenbilder vom Wohnheim D (Quelle : Virtual Earth)