Es gibt auf dem Campus einige Lokale, in denen man zu essen und zu trinken
bekommt. Zum Teil unterscheiden sie sich erheblich, eine kleine Übersicht
soll helfen, zu jeder Gelegenheit das richtige zu finden.
Ausländercafé
Ehemaliges 'Deutsch-Ausländisches Clubhaus', ehemalige Baracke, inzwischen
so eingemauert, daß man nicht mehr sieht, daß es eine Baracke
ist. Mitten auf dem Campus, direkt neben dem Hubschrauberlandeplatz. Hat
im Sommer Stühle und Schirme auf der Wiese, tolle Biergartenatmosphäre,
im Winter muß man drinnen sitzen. Gerade im Winter mittags oft ziemlich
voll. Es gibt Kaffee in 2 Klassen: gezapfte Brühe und Gourmet-Café
aus der Maschine, mit Milchschaum und so. Mittags gibt es ein Stammessen,
außerdem gibt es fast immer Wiener, Tiefkühlpizza und Salat
aus der Salatbar (letzterer ist gegen Ende des Tages mit Vorsicht zu genießen).
Es gibt einen Billardtisch. Schließt um 10 Uhr. Das Bier (Flaschenbier)
ist von Bruch.
Gesamtbewertung:
Campus-Imbiss-Café
(C.I.C)
Auch 'culpa in contrahendo' genannt. Direkt neben der Bank. Klarer Fall
von Kultstätte: Inneneinrichtung aus Edelstahl, farngrünem Resopal
(ihr erinnert Euch an die Einbauküche zuhause, die vor drei Jahren
auf den Sperrmüll ging?), passenden Schalenstühlen, getöpferten
Lampen, Eichenpaneelen und Neonlicht. Spezialitäten: Pommes Frites
(die bestem auf dem Campus) und Wurstsalat. Sehr nettes Personal. Mittags
wechselnde Gerichte, meistens irgend etwas mit Pommes. Ruhige Atmosphäre,
für Campuscafé erstaunlich viele alte Leute. Macht irgendwann
vor 18h zu.
Gesamtbewertung:
Canossa
Mittelding zwischen Disco und Bistro im Kellergeschoß der Mensa.
Das Essen ist gut, die Auswahl ist riesig, vorausgesetzt man mag Pizza
und Nudeln. Spaghetti ab 7, Pizza ab 8 DM. Die volle Auswahl hat man allerdings
nur werktags, mittags und von 16 bis 22h30, ansonsten gibts nur 5 Gerichte.
Die Bänke findet man nicht auf anhieb bequem. Dienstags, Freitags
und Samstags ist Disco, dann wird es ab 21h sehr laut und ab 22h30 sehr
voll. Mittags ist meist einiges los, nachmittags wird es dann eher gemütlich,
samstagnachmittags gibt es of Fußballübertragungen. Bestsortierte
Bar auf dem Campus. Flipper, Billard, Dartautomat. Im Sommer abends manchmal
Kebabstand vor der Tür.
Gesamtbewertung:
Erfrischungsraum
Das mensaeigene Café, hieß früher Milchbar. Ist im gleichen
Stil gehalten wie der Rest der Mensa (der Baustil heißt übrigens
'Brutalismus'), d.h. viel Beton und Neonröhren, eckige Kunstlederbänke
und Edelstahltresen, Charme eines Schlachthofs (soll aber demnächst
renoviert werden). Dafür ist aber der Kaffee relativ billig, das Schokoriegelsortiment
ist groß und es gibt immer frischen Kuchen.
Gesamtbewertung:
Heimbar D
Ultimativ, natürlich. Jeden Mittwoch, fängt um 21h an und geht
manchmal bis in den Morgen, mindestens aber bis 2 oder so. Hauptsächlich
Leute aus dem Wohnheim, aber auch viel Leute von außerhalb. Laute
Musik (je nach DJ oft ziemlich überraschende Auswahl, meistens aber
tanzbar), große Auswahl an Getränken, alle sehr billig, manchmal
sogar Faßbier, außerdem Pizza und Chips usw. Mitarbeiter sind
alle ehrenamtlich dabei, daher manchmal eher eigenwillige Bedienung. Man
kommt leicht ins Gespräch und lernt Leute kennen, vor allem zu Semesterbeginn.
Ein Muß.
Gesamtbewertung:
Heimbar E
Netter Versuch, hält aber dem Vergleich mit dem Original nicht stand.
Meist eher leer, man sollte nicht allein hingehen. Aber immer nette Barkeeper,
auch die Coctailpreise zur heppi-aua sind ok. Eignet sich gut zum Warmtrinken
um dann anschließend ins Canossa weiterzugehen.
Gesamtbewertung:
Heimcafé
Wird ehrenamtlich von den Flurräten organisiert, Freitag und Sonntag
16h30 bis 18h wird Kuchen und Kaffee verkauft. Kommt also ziemlich drauf
an, welcher Flur gerade dran ist und wieviel sich der entsprechende Flurrat
bemüht. Manchmal ist der Kuchen sehr klein geschnitten oder sofort
alle, manchmal wird der Kaffee schneller getrunken als gekocht. Kann aber
sehr lustig sein.
Gesamtbewertung:
bis
Juristencafé
Direkt hinter dem Bau 16. Schrecklich. Sehr enger Raum, vor allem im Winter
immer ziemlich zugeräuchert, die Salate sind nie frisch, das Personal
tendenziell eher unfreundlich und billig ist der Laden auch nicht. Erträglich
nur im Sommer, dann kann man nämlich auf der Terasse zum Wald hin
sitzen.
Gesamtbewertung:
Mensa
Die Institution.
Essen
von 11h30 bis 14h, im Semester auch Abendessen von
17h30 bis 18h45. Ein Stammessen (3,50 DM), ein vegetarisches Stammessen
(auch), zwei Wahlessen und ein Salatbuffet zur Auswahl. Wirklich gutes
Essen, wenn man mal den Preis mitbetrachtet. Teilweise, vor allem abends,
richtig Restaurantqualität. Manchmal allerdings wiederholen sich die
Gerichte aber auch etwas zu oft, und all zu oft gibt es vielleicht auch
Nudeln mit Sauce oder geschnittenes Fleisch in Sauce. Aber wie gesagt,
bei dem Preis.. außerdem hat man ja fast immer die Auswahl zwischen
mehreren Gerichten. Die Schlangen sind auch meistens erträglich. Für
Anfänger und Testesser zu beachten: Ohne goldene
MemberCard,
d.h. bei Barzahlung, kostet der Spaß das doppelte.
Gesamtbewertung:
Philosophencafé
Netter Laden im Fundament des Bau 11. Etwas karg möbliert, aber der
Chef ist lustig (sein Französisch auch), die Terasse (nur im Sommer)
schön, und die Speisekarte sehr abwechslungsreich. Spezialitäten
des Hauses sind Gerichte wie Zucchinipizza, Spinat auf Reis mit Sahne,
Hirtensalat und Giros, auf Wunsch alles mit viel Knoblauchsauce. Alles
frisch und nicht zu teuer. Und das beste ist: Stammpublikum ist die philosophische
Fakultät, so daß man eigentlich nie am Nebentisch Leute sitzen
hat, die ihre kleine Strafrechtshausarbeit oder ihre Algebraeinsvorlesung
diskutieren. Schließt relativ früh!
Gesamtbewertung:
Uni-Markt
(Auch 'Wucherer' oder 'Wucher-Arthur' genannt). Härtetest. Mehr Kiosk
als Laden, entsprechende Preise; Sortiment beschränkt sich auf weniger
als das Lebensnotwendige. Aber wenigstens Brot und Zeitungen sind frisch,
vorausgesetzt, man kommt vormittags. Einziges warmes Essen: Fleischkäseweck.
Gesamtbewertung:
Hier ein paar Ideen, wie man auf dem Campus Spaß haben kann oder auch einfach nur Zeit totschlagen kann:
Fast alle Aufzüge auf dem Campus haben ein Telephon, von denen aus man innerhalb der Universität und damit auch nach Hause ins Wohnheim D telephonieren kann. Hier die Nummern der wichtigsten Aufzüge: