Die Heimbar ist der Mittelpunkt des Lebens im Wohnheim. Jeden Mittwoch treffen sich hier die nachtaktiven Heimlinge (und einige Ehemalige und Externe) zum Bier oder Wodka-Lemon zu wirklich günstigen Preisen. Geöffnet wird die größte Heimbar der Saarbrücker Wohnheime um ca. 21 Uhr, anfangs gibt es Chips und andere salzige Snacks (manchmal auch süße) auf der Theke, die auf die ersten Gäste zur Belohnung warten. Es gibt auch gewöhnlich eine halber Preis (auf alles außer Bier) Happy Hour von 21 bis 22 Uhr. Ab 22 Uhr findet sich auch meist ein DJ ein, der die Musik zum Tanzen einschmeißt, ob nun Themenheimbar (Rock, Hip-Hop, Drum’n Bass oder Elektro, Halloween oder St. Patricks Day), oder einfach nur Quer durch die Partyhits, irgendwas ist für jeden dabei. Ein Ende vor 3 Uhr ist dann selten in Sicht, schließlich ist die Musik zum Tanzen und das Bier in Massen vorhanden. Ab 3 ist dann aber meist Zapfenstreich, denn auch die Leute vom 11er und vom Thekendienst brauchen ihren Schlaf. Wenn die Party allzu gut und voll ist, geht es dann aber doch ab und zu bis 5 oder 6, wenn schon die ersten Sonnenstrahlen (meistens jedoch die Putzfrauen) die Schnapsleichen wecken.
Und wenn dann die letzten Feierer aus der Heimbar gekehrt wurden ist es für den Heimbartutor ja noch lange nicht vorbei. Putzen, Inventur, Geld wegschließen, will ja alles noch getan sein, bevor der Heimfrühstücksdienst anrückt und Kaffee kocht. Denn neben der eigentlichen Heimbar gibt es während der Vorlesungszeit montags bis freitags morgens Heimfrühstück von 8:00 bis 10:00 (in der vorlesungsfreien Zeit von 9:00 bis 11:00 so lange sich jemand bereiterklärt, es zu machen ;) ) und samstags / sonntags von 10:00 bis 12:00, wo man in ruhiger Atmosphäre Zeit zum Aufwachen und Frühstücken hat.
Freitags und sonntags gibt es dann auch Heimcafé von 17:00 bis 19:00. Das Heimcafé wird von den Flürräten organisiert und bietet meist eine Auswahl an Kuchen oder anderen süßen Leckereien sowie Kaffee und Tee.
Die Heimbar kann für Privatparties, die nicht auf gewerblichen Zwecken ausgerichtet sind, gemietet werden. Für 20 – 40 € (je nachdem wie groß und laut die Party wird) pro Abend kann die Heimbar in der Vorlesungszeit einmal im Monat freitags oder samstags gemietet werden, in der vorlesungsfreien Zeit kann sie einmal pro Woche gemietet werden, allerdings auch nur freitags, samstags oder sonntags. Die Miete (plus 80 € Kaution) muss am Abend vor der Party beim Heimbartutor abgegeben werden. Der Heimbartutor erstellt dann den Vertrag und händigt die Schlüssel (für Tür und Musikanlage) an die Vermieter aus. Wenn nötig, kann man auch Gläser / Tassen / Teller etc. mieten, für diese gelten aber bestimmte Konditionen (z.B. mehr Kaution), die von dem Heimbartutor erklärt werden.