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Antworten zum Wohnheim

Was Du schon immer über das Wohnheim wissen wolltest...

Für alle die, die nicht gerne Fragen stellen, trotzdem aber das Gefühl hassen, etwas wichtiges nicht zu wissen, hier eine Sammlung der schönsten Fragen und Antworten. Ihr praktischer Nutzen ist unbestritten, wir möchten hier nur einen (unbenannt bleibenden) Mieter mit den schönen Worten zitieren "Hätte ich das doch gewußt!". Bevor ihr also den Müllschlucker für die Geschirrspülmaschine haltet oder Frank XXXXXXX ansprecht im Glauben, er sei der Hausmeister... Spätestens bei der nächsten Quizheimbar wird Euch Euer enormes Wissen zu einer Flasche Bacardi verhelfen.

Warum heißt das Wohnheim D ausgerechnet 'D'?

Vor dem Bau des Wohnheim D 1959 gab es noch andere Wohnheime auf dem Campus. Dort wo jetzt das DFKI steht sowie in den Gebäuden der jetzigen Elektrotechnik gab es die Wohnheime A und B. Das Nachbargebäude des Wohnheim D, jetziges Gästehaus der Universität, war bis vor einigen Jahren das Wohnheim C. Inzwischen gibt es all die nicht mehr, dafür aber ein Wohnheim E.

Worauf steht das Wohnheim D?

Das Wohnheim D steht auf rotem Sand und zwar mit schweren Betonfundamenten, die in erster Linie senkrecht verlaufen. Das haben Bewohner herausgefunden, die angefangen hatten, einen kleinen Keller zu einem Fahrradabstellkeller auszubauen. Was sie zuerst für einen mit Sand zugeschütteten Kellerraum gehalten hatten war in Wirklichkeit der Sandboden, auf dem das Gebäude gebaut war mit den zugehörigen Fundamenten. Nachdem etwa 200 Schubkarren Sand abgetragen waren stellten die Gräber fest, daß etwas nicht stimmen konnte. Die daraufhin alarmierte Bauaufsicht ließ Boden und Wände sofort mit dicken Schichten Beton überziehen. Inzwischen haben wir einen Fahrradkeller und das Gebäude ist immer noch nicht eingestürzt.

Wieviel kostet ein Liter Bier in der Heimbar?

Ein Liter feinstes Karlsberg Urpils kostet 3 Mark. Und zwar deshalb, weil alle Mitarbeiter in der Heimbar (mit Ausnahme des Kassenwartes) ehrenamtlich arbeiten und auch sonst gespart wird, wo es nur geht. Ziel der Heimbar ist es nämlich nicht, Gewinn-, sondern Spaß zu machen, um dem Wohnheim einen Mittelpunkt zu geben. Neben interessanten Leuten gibt es aber auch noch Getränke, deren Studium sich lohnt (6 verschiedene Biere, manchmal sogar gezapft, über 20 Spirituosen, Säfte) sowie Chips und Pizza.

Was hat es mit dem Aufkleber 'Gegen Rassismus - KEINE GEWALT' auf der Waschmaschine im Westblock auf sich?

Der Aufkleber soll das Gewissen der Benutzer wachrütteln. Die Hauptkosten bei den heimeigenen Waschmaschinen entstehen nämlich dadurch, daß Leute meinen, die Maschine sei erst voll, wenn man kein weiteres Wäschestück mehr in die Trommel pressen könne, woraufhin natürlich die Lager und der Motor kaputtgehen. Oder aber das Waschpulverfach bis zum Rand auffüllen, woraufhin die Schläuche verstopfen. Oder nicht sehen, daß es einen Knopf zum Türöffnen gibt und daraufhin die Tür mit der Brechstange öffnen.

Was bedeutet das dämliche Wandgemälde im 22er Flur?

Keine Ahnung, das war schon immer da. Beachte bitte, daß es auch schöne Wandbilder gibt!

Ergänzung : Das Gemälde existiert inzwischen nicht mehr und ich glaub nur ein paar Leute aus dem 22er Flur können sich daran erinnern. Das war nicht besonders hübsch aber war auch nicht dämlich. Auf dem Wand war eine symbolische Säule aus dem Persepolis zu sehen. Das hat die Hima, die im Zimmer 2204 gewohnt hat gemalt. Nach der Streichaktion des Wohnheims im 2005 wurde das Kunstwerk (und auch die Engeln aus dem 25er) zerstört und mit dem neuen Farbenschicht verdeckt. Es ist in den folgenden Bildern noch zu sehen : 1 , 2 .